Januar 2026

Schwankende Planken und rollende Podeste

Kilometer, Knoten, Klicks – unsere Klimabilanz bis hierher:

Homeoffice:
595 Std.

Zoom:
191 Std.

Bahn:
17764 km

Schiff:
4 km

CO2:
4,5 t

Liebe Argonausinnen und Argonausen,

laut dem kleinen Handbuch des Heldenreisenden sind wir nun an der Heldenstation #9:

“Versöhnung mit dem Vater: Die Erkenntnis steht dem Helden bevor, dass er Teil einer genealogischen Kette ist. Er trägt das Erbe seiner Vorfahren in sich bzw. sein Gegner ist in Wahrheit er selbst oder in ihm selbst.”

Gut von Vätern oder Müttern haben wir noch nicht viel gesprochen und außer das deren Generation noch so gar “nichts” mit Umweltthemen am Hut hatte – vielleicht noch “Saurer Regen” und “Waldssterben” – lässt sich der zweite Teil dieses Textes ziemlich direkt auf unsere Gegenwart übertragen:

Der Gegner sind wir also selbst! Wir müssen unser Handeln hinterfragen oder aufgeben.Je nach innerer Motivation und Selbstdisziplin.

Vater? Der Weg geht also langsam schon gedanklich zurück. Uns gerade mit Chören und Öffentlichkeit, Demokratie und Entscheidungsprozessen beschäftigend, fragen wir natürlich auch – welche Genealogie. Warum nicht Mutter? Welche Verantwortlichkeiten und Hybriditäten (TRUMP/ÖL/GRÖNLAND) müssen wir schon wieder ausbaden?

Es geht immer noch darum, neue Wege zu begehen und das Denken zu verändern:

Nächste Woche Donnerstag, den 22. Januar 2026 laden wir euch dazu zu einem Workshop mit der Künstlerin und Bühnengestalterin Doris Dziersk ein:

Schwankende Planken und rollende Podeste –
wie ökologisch kann Theater sein und was können wir davon nach draußen bringen?

Um 17 Uhr entwerfen und bauen wir mit normierten Objekten und fragen nach Kunst versus Nachhaltigkeit: Anmeldung über das Ticket System des FFT -> t.rausgegangen.de/tickets/die-argonause-schwankende-planken-und-rollende-podeste (Teilnahme kostenlos)

Ab 19.00 Uhr ein Gespräch mit Gästen zu Nachhaltigkeit und Material: 

Mit Lena Hinckel, der Gründerin der Schnittstelle Kunst, Lucca Meinke, Projektmanagerin von Circular.Culture, einem brandneuen dreijährigen Projekt zur Kreislaufwirtschaft in der Kunst vom NRW Kultursekretariat und Frieda Feld, die ökologisch die Wolle der Schafe der Rheinwiesen vertreibt und dafür den Zukunftspreis 2025 gewann, und allen Teilnehmenden wollen wir über Materialien und welche Skills es braucht, sie nachhaltig einzusetzen, sprechen.

Eure Argonausen

Frage an die Held*innen:

Wie ökologisch kann Theater sein
und was können wir davon nach draußen bringen?

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